Ökologie-Dom-Leitprinzipien
Das Dom-Leitprinzip beschreibt die ökologischen Anforderungen der Vertikalen Resilienz. Ziel ist ein Hochhaus, das im Einklang mit natürlichen Prozessen steht und in zentralen Bereichen ein hohes Maß an Autarkie erreicht.
Dom -Leitprinzip 1 – Technik
Wie Hochhäuser resilient, autark und lernfähig werden
- Energieautarkie durch kombinierte Systeme: Photovoltaik, Wärmepumpen, Energiespeicher und passiv-solare Bauweise.
- Wasser- und Ressourcen-Kreisläufe im Gebäude: Grau- und Regenwassernutzung, Wasseraufbereitung, Kreislaufsysteme.
- Technik als Lern- und Erfahrungsraum: Sichtbare Technik (Energy Dashboard, Sensorik, Lernmodule), die Bewohner und Nutzer befähigt, Ressourcen zu verstehen und mitzugestalten.
- Partizipatives Ressourcenmodell: Wer Energie spart, teilt oder optimiert, profitiert sozial, finanziell oder gemeinschaftlich.
Dom -Leitprinzip 2 – Stadtlandwirtschaft & Grundlebensmittelmarkt
- Erdgeschoss: Markt für pflanzenbasierte, möglichst lokale Produkte.
- Kein Alkohol, Tabak oder stark verarbeitete Lebensmittel. Gestaltung bewusst ohne Konsumverführung, sondern als Raum für gesunde Entscheidungen.
- Dachgärten und Vertical Farming zur Eigenversorgung. Partizipatives Modell: Wer mitgartnet, profitiert bei Marktpreisen und Gemeinschaft.
Dom -Leitprinzip 3 – Bewusstseinsprozesse
- Architektur als Mit-Lehrerin: Tages- und Jahreszeiten, Naturzyklen, Lichtführung werden spürbar gemacht.
- Räume, die Biophilic Design und Healing Architecture verbinden, um Stress zu reduzieren und Resilienz zu stärken.